VfL Wolfsburg muss sich an die neue 50+1-Regel anpassen, nachdem das Bundeskartellamt die Investorenregel des deutschen Profifußballs in seiner finalen Einschätzung grundsätzlich für zulässig erklärt hat. Der Bestandsschutz für Werksclubs wie den VfL Wolfsburg wird aufgehoben. Das Bundeskartellamt hält die vieldiskutierte Investorenregel des deutschen Profifußballs in seiner finalen Einschätzung grundsätzlich für zulässig. Die Regel besagt, dass Investoren keine Mehrheit an den Kapitalgesellschaften von Vereinen übernehmen können, in die die Profiteams der Clubs meist ausgegliedert sind. Mindestens 51 Prozent der Stimmen sollen bei den Mitgliedern des Muttervereins liegen. Für beide galten Ausnahmeregelungen, die die Deutsche Fußball Liga (DFL) 2023 abschaffen wollte. Die DFL wollte den Teams einen Bestandsschutz gewähren, doch auch das sieht das Bundeskartellamt kritisch an. Der VfL Wolfsburg steht nach der Entscheidung des Bundeskartellamts vor einer Herausforderung. Der Club muss sich an die neue 50+1-Regel anpassen und sicherstellen, dass der "für Neumitglieder offene Mutterverein vergleichbare Einflussmöglichkeiten auf die Profiabteilung erhält wie bei den übrigen Clubs". Der VfL Wolfsburg ist derzeit auf dem 16. Platz in der Bundesliga, mit 29 Punkten aus 34 Spielen. Der Club hat in der Saison 2025/26 45 Tore geschossen und 69 Körner konzediert, was einem Rückstand von 24 Toren entspricht. Der VfL Wolfsburg ist 60 Punkte hinter den Führenden Bayern München. Der letzte Spiel des VfL Wolfsburg war ein 2:1-Auswärtssieg gegen SC Paderborn 07 am 25. Mai 2026. Der VfL Wolfsburg hat in den letzten fünf Spielen ein Ergebnis von 1:2-2:0-0:0-2:1 erzielt. Der Club hat in den letzten zwei Spielen verloren.