VfL Wolfsburg wurde vom DFB-Sportgericht mit einer Geldstrafe von 238.600 Euro belegt. Das Urteil erging nach einem unsportlichen Verhalten von Anhängern des Vereins.

Was passierte?

Am 16. Mai 2026 zündeten Anhänger des VfL Wolfsburgs während des Bundesliga-Meisterschaftsspiels beim FC St. Pauli annähernd 140 Bengalische Feuer, 26 Raketen, 16 Rauchtöpfe, vier Böller und einen Blinker.

Warum ist das wichtig für VfL Wolfsburg?

Die Geldstrafe ist ein harter Schlag für den Verein, der aktuell auf dem 16. Platz in der Bundesliga mit 29 Punkten und einer Bilanz von 7 Siegen, 8 Unentschieden und 19 Niederlagen aus 34 Spielen steht.

Was kommt als nächstes?

Der Verein hat dem Urteil zugestimmt und wird nun nach Wegen suchen, um die Geldstrafe zu begleichen. Davon kann der Verein bis zu 79.500 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. Dezember 2026 nachzuweisen wäre. Die jüngste Niederlage gegen den SC Paderborn 07 mit 2:1 am 25. Mai 2026 hat den Druck auf den Verein weiter erhöht. Mit 45 erzielten Toren und 69 Gegentoren hat der VfL Wolfsburg eine negative Bilanz von 24 Toren. Der VfL Wolfsburg liegt 60 Punkte hinter dem Tabellenführer Bayern München und muss nun um jeden Punkt kämpfen, um den Abstieg zu vermeiden.