VfL Wolfsburg verliert Lovro Majer an AEK Athen

VfL Wolfsburg hat am 30. Juli 2026 den kroatischen Nationalspieler Lovro Majer offiziell an den griechischen Meister AEK Athen abgegeben. Der 28-jährige Mittelfeldspieler unterschrieb einen Vertrag bis 2030, während die Ablösesumme laut Medienberichten bei sechs Millionen Euro liegt. Der Transfer kommt, nachdem Wolfsburg die Saison 2025 mit 16. Platz, 29 Punkten und einer Bilanz von 7 Siegen, 8 Unentschieden und 19 Niederlagen beendet hat.

Warum der Wechsel für Wolfsburg wichtig ist

Majer kam 2023 für rund 25 Millionen Euro von Stade Rennes nach Wolfsburg, doch in drei Jahren erzielte er nur zehn Tore in 75 Einsätzen in Bundesliga, Pokal und Relegation. Seine fehlende Durchschlagskraft und das Ausbleiben eines Durchbruchs im Mittelfeld machten ihn zu einem Kandidaten für den Abgang. Der Verkauf reduziert das Gehaltsbudget und schafft Platz für neue Akquisitionen, die das Team wieder konkurrenzfähiger machen sollen.

Welche Spieler bleiben und wer könnte gehen?

Der Verein hat bereits den dänischen Flügelspieler Andreas Skov Olsen an den türkischen Erstligisten Basaksehir ausgeliehen. Weitere mögliche Abgänge umfassen Torhüter Kamil Grabara, Stürmer Mohamed Amoura, Mittelfeldspieler Aster Vranckx sowie die Abwehrspieler Cleiton, Denis Vavdro und Moritz Jenz. Zusätzlich wird über den Verkauf von U21-Stürmer Dzenan Pejcinovic nach Stuttgart spekuliert, wobei Wolfsburg etwa 25 Millionen Euro verlangen könnte.

Was bedeutet das für die kommende Saison?

Mit 45 Toren und 69 Gegentoren in der aktuellen Saison liegt Wolfsburg mit einer Differenz von -24 deutlich hinter den Spitzenplätzen. Der Klub liegt 60 Punkte hinter dem Tabellenführer Bayern München und muss dringend neue Offensivoptionen finden, um den Abstieg zu vermeiden. Das nächste Spiel steht gegen den FC St. Pauli (Heimspiel am 20. Februar 2027, 18. Platz) an – ein wichtiges Match, um den Aufstiegskampf neu zu beleben.

Fazit

Der Abschied von Majer markiert einen weiteren Schritt im Umbau des Kaders. Während die Ablösesumme von sechs Millionen Euro das Budget schont, bleibt die Frage, ob die kommenden Transfers das Defizit von 24 Toren ausgleichen können. Wolfsburg muss jetzt schnell handeln, um die Saison 2026/27 nicht in einer weiteren Abstiegsspirale zu beenden."