VfL Wolfsburg hat am Montag offiziell bestätigt, dass Dženan Pejčinović (21) zum VfB Stuttgart wechselt. Der junge Stürmer unterschrieb bis 2031 und erhält rund 2,5 Millionen Euro pro Saison, während Stuttgart eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro an den Bundesliga-Absteiger zahlt.

Der Abgang von Pejčinović bedeutet für Wolfsburg den Verlust eines vielversprechenden U21-Nationalspielers, der in der vergangenen Saison 45 Tore erzielte und 69 Gegentore kassierte - ein Minus von 24. Trotz dieser Bilanz bleibt die Offensive ein zentrales Thema, weil das Team zuletzt nur ein Sieg, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen in den letzten fünf Spielen aufweisen konnte. Trainer und Sportdirektor müssen nun nach Ersatz suchen, um das Defizit im Mittelfeld zu schließen.

Stuttgarts Sportchef Fabian Wohlgemuth (47) bezeichnete den Deal als "tolles Signal" und betonte, dass die Mannschaft bereits früh intern auf den Transfer hingearbeitet habe. Er erklärte, dass Pejčinović sofort eine wertvolle Option in der Offensive sei und gleichzeitig noch Entwicklungspotenzial habe. Der 21-jährige Spieler selbst äußerte große Vorfreude und sah den Wechsel als Schritt zu einem Top-Verein und Champions-League-Teilnehmer.

VfL Wolfsburg beendete die Saison 2025 auf dem 16. Tabellenplatz mit 29 Punkten, sieben Siegen, acht Unentschieden und 19 Niederlagen. Das jüngste Ergebnis war ein 2:1 gegen den SC Paderborn 07 am 25. Mai 2026. Aktuell ist Bence Dárdai verletzt, was die Kaderplanung weiter erschwert. Der Verkauf von Pejčinović könnte finanzielle Mittel freisetzen, um gezielt Verstärkungen für die kommende Saison zu akquirieren.

Die Wolfsburg-Fans stehen vor einer neuen Herausforderung: Ohne Pejčinović muss das Team seine Offensivoptionen neu strukturieren. Gleichzeitig hoffen sie, dass die Einnahmen aus der Ablösesumme in sinnvolle Verstärkungen investiert werden, um den Abstiegskampf zu beenden. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Wolfsburg die Lücke schließen kann, bevor die neue Saison startet.