Vor dem Topspiel am Freitag hat der Präsident des FC St. Pauli, Oke Göttlich, öffentlich Kritik am VfL Wolfsburg geübt. Göttlich sprach von einer „Wettbewerbsverzerrung“ und ätzte gegen den Zweitligakonkurrenten.
Die Äußerungen fallen in eine heiße Phase der Saison. Der VfL Wolfsburg steht nach vier Spieltagen auf Platz 4 der 2. Bundesliga und hat acht Punkte gesammelt. Die Bilanz zeigt zwei Siege und zwei Unentschieden. Das nächste Spiel führt die Mannschaft ausgerechnet zum FC St. Pauli. Die Partie findet am 12. September im Millerntor-Stadion statt. Der Tabellenführer Hertha BSC hat derweil vier Punkte mehr.
Was Göttlich genau sagte
Der St. Pauli-Präsident äußerte sich in einem Interview. Er kritisierte die finanziellen Möglichkeiten des VfL Wolfsburg, die aus seiner Sicht den Wettbewerb verzerren. Göttlich sagte wörtlich: „Das ist eine Wettbewerbsverzerrung.“ Weitere Details zu seiner Argumentation wurden nicht genannt. Für Wolfsburg sind solche Vorwürfe nicht neu, doch der Zeitpunkt kurz vor dem direkten Duell ist auffällig.
Die aktuelle Ausgangslage
Die Wölfe treffen auf einen direkten Konkurrenten, der aktuell auf dem 15. Tabellenplatz steht. Die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl hat in dieser Saison bereits zehn Tore erzielt und sechs kassiert. Die letzten vier Spiele brachten die Form DWWD. Das letzte Aufeinandertreffen mit St. Pauli gewann Wolfsburg im Mai mit 3:1 auswärts. Die aktuelle Tabelle und alle weiteren Termine sind auf unserer Standings Seite einsehbar.
Bedeutung für das Freitagsspiel
Die öffentliche Kritik gibt dem Duell eine zusätzliche emotionale Note. Es geht für Wolfsburg darum, die gute Frühform zu bestätigen und den Anschluss an die Spitze zu halten. Ein Sieg könnte den Rückstand auf Hertha verringern. Die komplette Planung für die Rückrunde, inklusive aller Fixtures, ist bereits festgelegt. Das Spiel am Freitag ist für 18:30 Uhr angesetzt.
