Der Konflikt um die Spielzeit von Kapitän Maximilian Arnold ist für VfL Wolfsburg beigelegt. Trainer Tobias Strobl bestätigte am Dienstag, dass das Thema nach einem internen Gespräch keine große Rolle mehr spielt.
"Intern haben wir darüber geredet und dann war das kein großes Thema mehr", sagte Strobl vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg am Samstag. Die öffentliche Kritik des 32-Jährigen hatte zuletzt Wellen geschlagen. Arnold hatte in der Länderspielpause erklärt: "Ich bin mit der Situation einfach nicht zufrieden, klipp und klar: 0,0 zufrieden. Das ist nicht mein Anspruch." Der Routinier mit 481 Einsätzen für den Club war in dieser Saison in der Liga erst einmal von Beginn an auf dem Platz.
Strobl betonte, die Wirkung sei öffentlich größer gewesen als innerhalb der Mannschaft. In den öffentlichen Trainingseinheiten am Montag und Dienstag habe Arnold positiv reagiert. Der Trainer beschrieb ihn als Energiegeber und sehr laut in den Einheiten. Jeder, der Arnold kenne, wisse, dass er in jedem Training 100 Prozent gebe, so Strobl. Diese hohe Trainingsleistung sei mit seinem Verhalten in der Vergangenheit konsistent.
Fokus auf das Spitzenspiel
Die Mannschaft kann sich nun voll auf das wichtige Auswärtsspiel konzentrieren. Der VfL Wolfsburg liegt nach sechs Spieltagen mit 11 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz und hat mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage eine solide Ausgangsposition. Die letzten fünf Ergebnisse lauten WWLDW. Das Team trifft am Samstagabend um 20:30 Uhr auf den Zweitplatzierten, den 1. FC Nürnberg. Das Spiel wird bei Sky und RTL übertragen.
Die aktuelle Form gibt Grund zum Optimismus. Beim 4:1-Heimsieg gegen Havelse am 1. Oktober zeigte die Offensive mit drei Toren von Muhammed Damar ihre Stärke. Die Mannschaftsaufstellung und weitere Statistiken sind im aktuellen Kader einsehbar.
Für Maximilian Arnold war das Ende der vergangenen Saison von anhaltenden Leistenproblemen geprägt. Sein Kampf um einen Stammplatz findet nun in einer Mannschaft statt, die offensiv potent ist. Topscorer dieser Saison ist bisher Robert Glatzel mit vier Toren. Das Duell in Nürnberg bietet die nächste Gelegenheit, die positive Serie fortzusetzen.
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