VfL Wolfsburg ist in dieser Saison erstmals in seiner Geschichte aus der 1. Bundesliga abgestiegen. Kapitän Maximilian Arnold hat frühzeitig die Anzeichen erkannt und erläutert, warum es die Wölfe in der Relegation erwischt hat. In den vorherigen Relegationen konnte sich der VfL Wolfsburg erfolgreich retten, doch in diesem Jahr war es anders. Arnold betont, dass Pech dabei keine Rolle gespielt hat, sondern die Punkteausbeute von nur 29 Zählern nach 34 Spielen entscheidend war. Er erklärt, dass die Mannschaft in dieser Saison 32 Punkte nach Führungen abgegeben hat, was auf eine mangelnde Stabilität hinweist.
Arnold führt mehrere Faktoren für den Abstieg an. Er erklärt, dass das Selbstvertrauen der Spieler durch die vielen Niederlagen gelitten hat. Wenn man in der Schlussphase von Spielen immer wieder Punkte verliert, wird die Nervosität im Team größer. Auch die Fitness der Spieler sei ein Thema gewesen, da viele Spiele in den letzten Minuten aus der Hand gegeben wurden. Arnold erinnert sich an Spiele, in denen der VfL Wolfsburg in Führung lag, aber letztlich verlor, was die Moral der Mannschaft stark beeinträchtigte.
Der Kapitän sieht die Probleme bereits zu Beginn der Saison. Mit nur vier Siegen in der Hinrunde war klar, dass es schwierig werden würde. Spiele wie die Niederlage gegen Bayer Leverkusen, wo die Wölfe 3:1 führten und 3:6 verloren, schmerzen besonders. Arnold spricht auch über die Relegation gegen den SC Paderborn und reflektiert über seine Karriere, einschließlich der schmerzhaftesten Niederlage gegen Real Madrid. In einem Podcast gibt er Einblicke in die Herausforderungen, die der VfL Wolfsburg in dieser Saison bewältigen musste.
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