VfL Wolfsburg hat am 31. Juli 2026 das letzte Vorbereitungsspiel der Saison mit einem überzeugenden 3:1 gegen den niederländischen SC Telstar gewonnen. Trainer Tobias Strobl lobte die Leistung seiner Mannschaft und betonte, dass das Team bereit für den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga sei.
Was geschah im Test?
In der 9. Minute traf Robert Glatzel zum frühen Führungstreffer, gefolgt von Alessio Besio, der in der 12. Minute und erneut in der 35. Minute traf. Die Gäste aus den Niederlanden verkürzten erst in der 73. Minute durch Soufiane Hetli, doch der Endstand blieb 3:1 für Wolfsburg. Das Spiel fand auf dem Trainingsplatz im Schatten der Volkswagen Arena statt, wo die neuen Offensivkräfte ihre Qualität zeigten.
Warum ist das Ergebnis wichtig?
Der Sieg liefert nicht nur Selbstvertrauen, sondern gibt auch Aufschluss über die Form der neuen Offensivspieler. Glatzel und Besio, die beide im Sommer verpflichtet wurden, zeigten sofort ihre Torgefahr. Zudem bestätigte Strobl, dass die Mannschaft trotz einiger Verletzungen, darunter Rogério und Kevin Paredes, taktisch flexibel bleibt. Die aktuelle Bilanz aus der Saison 2025 – 17. Platz in der Bundesliga mit 21 Punkten, 5 Siegen, 6 Unentschieden und 18 Niederlagen – verdeutlicht den Verbesserungsbedarf, den das Team nun angehen will.
Was bedeutet das für die kommende Saison?
Der nächste offizielle Einsatz steht am 8. August gegen den 1. FC Kaiserslautern an, wenn Wolfsburg das Wiederaufstiegsvorhaben startet. Das Team wird versuchen, die Offensivstärke aus dem Testspiel in die Liga zu übertragen und die Defensivschwäche – 65 Gegentore in der letzten Saison – zu verringern. Zudem steht das nächste Heimspiel gegen Holstein Kiel am 21. November 2026 an, ein weiteres Prüffeld für die neue Spielweise.
Wie sieht die aktuelle Kaderlage aus?
Aktuell fehlen mehrere Schlüsselspieler, darunter Rogério, Kevin Paredes, Jonas Older Wind, Mohamed Amoura, J. Lindstrøm und K. Paredes, was die Tiefe des Kaders belastet. Trotzdem hat das Trainerteam bereits Alternativen im Training integriert, um die Lücken zu schließen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Mannschaft trotz dieser Ausfälle konkurrenzfähig bleibt. Im Rückblick auf die Saison 2025 bleibt festzuhalten, dass Wolfsburg mit 39 erzielten und 65 kassierten Toren eine Tordifferenz von -26 erreichte und damit 55 Punkte hinter dem Spitzenreiter FC Bayern München lag. Diese Zahlen unterstreichen die Dringlichkeit, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive zu verbessern, um den Aufstieg zu sichern.
