VfL Wolfsburg steht nach dem ersten Bundesliga-Abstieg der Geschichte vor einer großen Herausforderung. Der Klub benötigt dringend einen neuen Sport-Geschäftsführer, einen neuen Trainer und eine komplett neue Mannschaft. Der Druck ist hoch, da die neue Zweitliga-Saison bereits am 7. August beginnt, nur drei Wochen vor dem ersten Bundesliga-Spieltag. Sportdirektor Pirmin Schwegler betont, dass es ein intensiver Sommer wird. Sechs Leihspieler werden den VfL verlassen, und auch die Verträge mit Jonas Wind und Kevin Paredes laufen aus. Viele hochbezahlte Spieler wollen den Verein verlassen, darunter Nationalspieler wie Mohammed Amoura und Lovro Majer.
Die Frage bleibt, wie der Klub mit den verbleibenden Profis, darunter Kapitän Maximilian Arnold und Wintertransfer Kento Shiogai, einen Neustart in der zweiten Liga gestalten kann. Ein Lichtblick könnte Dänemarks Rekordnationalspieler Christian Eriksen sein, der im Abstiegskampf eine Führungsrolle übernommen hat. Bisher steht nur die Rückkehr von Elvis Rexhbecaj als Neuzugang fest, während Stürmer Alessio Besio vom Drittligisten SC Verl bald folgen soll.
Der Vertrag mit Trainer Dieter Hecking endet am 30. Juni, und Alexander Blessin vom FC St. Pauli wird als möglicher Nachfolger gehandelt. Heckings Zukunft hängt jedoch von der Entscheidung ab, ob er weiterhin Trainer bleibt oder in eine andere Rolle wechselt. Der Aufsichtsrat, dominiert von Volkswagen, hat große Hoffnungen, Marcel Schäfer zurückzuholen, doch Berichten zufolge wird dies nicht möglich sein. Ein Wechsel von Hecking zum Sportchef könnte eine Lösung sein, da der Posten seit der Trennung von Peter Christiansen im März unbesetzt ist.
VfL Wolfsburg Hub