VfL Wolfsburg zog zum fünften Mal in Folge erfolgreich in die zweite Runde des DFB-Pokals ein, besieg sich jedoch mühsam mit 6:5 im Elfmeterschießen gegen den Regionalligisten VSG Altglienicke. Die Partie endete nach 120 Minuten mit dem Spielstand 3:3, wobei es bereits zur Halbzeit 2:2 stand. Die Begegnung musste in Berlin ausgetragen werden, da der Platz in Fürstenwalde zu kurz war.
Drama gegen die Regionalligisten
Die VSG Altglienicke, die vor diesem Spiel ungeschlagen war und dies ihr zweites DFB-Pokal-Spiel bestritt, überraschte die Niedersachsen massiv. Bereits in der 6. Minute erzielte Jonas Nietfeld das 0:1 für die Gäste. In der zweiten Halbzeit stellte Jonas Saliger in der 71. Minute auf den 2:1 ein. Auch in der Verlängerung traf Mehmet Ibrahimi in der 109. Minute zum 3:2 für die Berliner. VfL Wolfsburg geriet dadurch unter Druck, gab aber nicht auf.
Das Comeback der Wolfsge
Tobias Strobls Mannschaft reagierte auf den Rückschlag. Arnold glich in der 55. Minute zum Ausgleich und traf in der 83. Minute erneut zum 2:2. Kurz vor dem Ende der Verlängerung sorgte Hauke Wahl in der 117. Minute für das 3:3. Fabian Reese forderte über die gesamte Spielzeit wiederholt den Berliner Torhüter Luis Zwick heraus, bevor die Entscheidung vom Strafpunkt fiel.
Zielinski wird zum Elfheld
Im Elfmeterschießen erwies sich Torhüter Jakub Zielinski als Held. Er parierte zwei Strafmeter gegen Sven Sonnenberg und Mehmet Ibrahimi. Kilian Fischer bewahrte die Ruhe und verwandelte den entscheidenden Elfmeter zum Sieg. Letztmal gewann VfL Wolfsburg den DFB-Pokal bereits im Jahr 2015.
Der Sieg ist eine wichtige Entlastung nach einer schwierigen Phase. Ein Blick auf die Statistik: Tabellenplatz (Endstand 2025 – neue Saison noch noch nicht begonnen): 16. Platz in der Bundesliga, 29 Punkte, 7 Siege-8 Unentschieden-19 Niederlagen aus 34 Spielen, aktuelle Form NLSNN. Das letzte Ergebnis war eine 2:1-Niederlage gegen den SC Paderborn 07 am 25.05.2026. Tobias Strobl wechselte zur Halbzeit Arnold, Sael Kumbedi und Elvis Rexhbecaj aus, um neue Impulse zu setzen. Er betonte nach dem Spiel „absolute Ernsthaftigkeit“.
