VfL Wolfsburg hat am Samstagnachmittag einen überzeugenden 5:2-Auswärtssieg beim Karlsruher SC in der 2. Bundesliga erzielt. Das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl lieferte damit einen wesentlichen Beitrag zu einem torreichen Spieltag, an dem drei Partien insgesamt 22 Treffer sahen.
Nach einem frühen 0:2-Rückstand drehte Wolfsburg die Partie noch vor der Pause und zeigte in der zweiten Halbzeit eine souveräne Defensivleistung. Mit diesem Sieg verbessert sich Wolfsburg in der aktuellen Saison 2026 auf den vierten Tabellenplatz, hat vier Punkte aus zwei Spielen (ein Sieg, ein Unentschieden) und liegt fünf Punkte hinter dem Spitzenreiter Hertha BSC.
Die Anfangsphase in Karlsruhe verlief für die Gäste denkbar schlecht. Shio Fukuda brachte den KSC in der siebten Minute in Führung. Nur fünf Minuten später erhöhte Marvin Wanitzek nach Vorarbeit von Louey Ben Farhat, der seine erste Saison-Startelfeinsatz absolvierte, auf 2:0. Doch Wolfsburg reagierte schnell. Alexander Bernhardsson verkürzte in der zehnten Minute zum 1:2. Der entscheidende Wendepunkt kam in der 28. Minute, als Fabian Reese aus etwa 25 Metern Entfernung den Ausgleich erzielte. Der ehemalige Hertha-Spieler wurde von den Karlsruher Fans ausgepfiffen, was auf eine Fanfreundschaft mit seinem alten Verein zurückzuführen ist. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte vollendete Vinícius Souza eine Kombination zum 3:2. Karlsruhes Torhüter Hans Christian Bernat war bei mindestens zwei der Gegentreffer nicht ganz ohne Schuld.
Nach der Pause fand der Karlsruher SC kaum noch Lücken gegen eine deutlich stabilisierte Wolfsburger Abwehr. Die Gäste kontrollierten das Spiel und setzten in der Schlussphase noch einen drauf. In der 88. Minute erhöhte Hauke Wahl nach einer Standardsituation auf 4:2. Fabian Reese, der auf der linken Seite agierte, setzte in der fünften Minute der Nachspielzeit den Schlusspunkt mit seinem zweiten Tor des Tages. Die Mannschaft hat nun in zwei Ligaspielen einen positiven Torstand von 1:0.
Parallel zum Wolfsburger Spiel lieferten auch die anderen beiden 13-Uhr-Anpfiffe ein Torfestival. Der 1. FC Heidenheim setzte sich nach einer 0:1-Halbzeitführung von Dynamo Dresden mit 5:3 durch. Nach einer roten Karte für Dresdens Thomas Keller in der 69. Minute kippte die Partie. Heidenheims Trainer Frank Schmidt konnte damit die Negativserie nach einer 1:4-Niederlage gegen Hertha und einem 2:5-Aus im DFB-Pokal gegen den Viertligisten SSV Jeddeloh II beenden. Jan Schöppner (67.), ein Eigentor von Friedrich Müller (77.), Oualid Mhamdi (87.), Julian Niehues (89.) und Maximilian Breunig (90.+1) erzielten die Heidenheimer Treffer.
SpVgg Greuther Fürth feierte ihren ersten Saisonsieg mit einem 4:3-Erfolg gegen Energie Cottbus. Auch hier stand es zur Pause 1:1, nachdem Lucas Copado für Cottbus in der sechsten Minute getroffen hatte. Die detaillierten Statistiken aller Spiele finden Sie auf unserer stats-Seite.
Der klare Sieg in Karlsruhe katapultiert VfL Wolfsburg in die Spitzengruppe der 2. Bundesliga. Mit vier Punkten aus zwei Partien belegt das Team aktuell Rang vier. Die Bilanz zeigt ein Unentschieden und einen Sieg. Der Rückstand auf den Tabellenführer Hertha BSC beträgt fünf Punkte. Die komplette Übersicht über die Liga können Sie den standings entnehmen. Die positive Torbilanz von einem erzielten und keinem kassierten Tor unterstreicht die defensive Stabilität der bisherigen Saison.
Die nächste Aufgabe für Wolfsburg wartet bereits am 5. September 2026. Dann empfängt das Team im heimischen Stadion den Energie Cottbus, der derzeit auf dem siebten Tabellenplatz steht. Es ist eine direkte Gelegenheit, die positive Entwicklung fortzusetzen und weiter an die Tabellenspitze heranzurücken. Alle anstehenden Termine sind im fixtures-Kalender verzeichnet. Nach dem offensivstarken Auftritt in Karlsruhe wird das Team versuchen, diesen Schwung mitzunehmen.
