VfL Wolfsburg sicherte sich am Samstag einen wichtigen 3:1-Heimsieg gegen den 1. FC Heidenheim und kletterte damit auf den dritten Platz der 2. Bundesliga. Den perfekten Auftakt lieferte Alexander Bernhardsson, der nach nur 34 Sekunden das schnellste Tor der laufenden Saison erzielte.
Bernhardssons Rekordschuss nach einer Vorlage von Vinicius de Souza Costa ließ die Wolfsburger früh führen. Die Gäste aus Heidenheim glichen jedoch in der 21. Minute durch Patrick Mainka aus. Die Mannschaft von Trainer Tobias Strobl behielt die Kontrolle und ging noch vor der Pause wieder in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte traf Robert Glatzel nach einem Zuspiel von Joakim Maehle zum 2:1. Es war sein fünfter Saisontreffer und der 99. seiner Karriere in der zweiten Liga.
Entscheidung fällt nach der Pause
In der 65. Minute sorgte Muhammed Damar nach Vorarbeit von Fabian Reese für die endgültige Entscheidung. Wolfsburg zeigte sich auch in der Defensive sicher und ließ trotz einer leichten Überzahl an Torschüssen der Gäste (23:19) keine weiteren großen Chancen mehr zu. Torhüter Timon Wellenreuther, der sein Pflichtspieldebüt für den VfL gab, zeigte eine souveräne Leistung. Trainer Strobl lobte ihn nach dem Spiel: „Wellenreuther bringt Erfahrung, Ruhe und Box-Präsenz auf den Platz.“
Mit diesem Sieg verbessert sich Wolfsburg in der Tabelle auf den fünften Rang und hat nun zwölf Punkte aus sieben Spielen. Die aktuelle Form der Mannschaft ist mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage aus den letzten fünf Partien solide. Topscorer Robert Glatzel hat bereits vier Tore in sechs Einsätzen beigesteuert. Der nächste Prüfstein wartet am Freitagabend um 18:30 Uhr beim Auswärtsspiel gegen den VfL Bochum im Vonovia Ruhrstadion.
