VfL Wolfsburg hat am 5. Juli 2026 den Schweizer Offensivspieler Alessio Besio vom SC Freiburg für 700.000 € verpflichtet und verliert gleichzeitig US‑Nationalspieler Kevin Paredes, der kostenlos zum FC Utrecht wechselt. Der Transfer ist das neueste Glied in der teuren Aufbaufassade des VW‑Klubs.

Wer kommt und warum?

Besio, 22, kehrt nach einer Leihzeit bei SV Verl zurück und unterschreibt bis zum Sommer 2030. Trainer Tobias Strobl, der bereits mit ihm in Verl zusammenarbeitete, bezeichnet ihn als Wunschspieler. „Unsere gemeinsame Zeit in Verl war sehr erfolgreich, deshalb freue ich mich, dass wir weiterhin zusammenarbeiten können“, erklärt Besio. Der junge Stürmer soll frische Dynamik in die Offensive bringen, die seit der Abstiegssaison fehlt.

Wer geht und was bedeutet das?

Kevin Paredes, 23, hat nach drei Ländereinsätzen seinen Vertrag nicht verlängert und wechselt ablösefrei für ein Jahr plus Option auf zwei weitere zum FC Utrecht. „Ich habe mich riesig gefreut, als ich hörte, dass Utrecht Interesse hatte“, sagt Paredes. Für Wolfsburg bedeutet das, dass ein weiterer Flügelspieler frei geht, während das Budget für weitere Neuzugänge frei bleibt.

Wie steht Wolfsburg aktuell?

Der Verein sitzt nach 34 Spielen auf dem 16. Tabellenplatz der Bundesliga mit 29 Punkten (7 Siege, 8 Unentschieden, 19 Niederlagen) und einer Form von LDWLD. In dieser Saison wurden 45 Tore erzielt und 69 kassiert, ein Minus von 24. Das letzte Spiel endete mit einer 2‑1‑Niederlage gegen SC Paderborn am 25. Mai 2026. Der Abstand zum Spitzenreiter Bayern München beträgt 60 Punkte.

Was bedeutet das für die Zukunft?

Mit Besio im Kader und Paredes' Weggang muss die Offensive neu strukturiert werden. Die Verantwortlichen um Sportdirektor Pirmin Schwegler und Cheftrainer Dieter Hecking hoffen, dass der junge Schweizer sofort Druck auf die Abwehr ausübt. Gleichzeitig bleibt die Frage, ob weitere Mittel für einen erfahrenen Stürmer bereitstehen, um den Abstiegskampf zu beenden.