Der FC Schalke 04 hat offenbar den VfL Wolfsburg-Angreifer Mohamed Amoura als mögliche Verstärkung im Visier. Der Bundesliga-Aufsteiger soll Interesse an einem Leihgeschäft für den 26-jährigen algerischen Nationalspieler zeigen, der aktuell eine Oberschenkelverletzung auskuriert.
Amoura selbst soll den Wunsch haben, nach dem Abstieg des VfL Wolfsburg weiterhin in der ersten Liga zu spielen. Sein Vertrag bei den Wölfen läuft noch bis zum Sommer 2029, was einen festen Transfer für Schalke finanziell schwierig macht. Ein Leihdeal mit möglicher Gehaltsbeteiligung durch Wolfsburg wird daher als wahrscheinlichstes Szenario gehandelt.
Finanzielle Hürden für Königsblauen
Die größte Herausforderung für Schalke sind die finanziellen Rahmenbedingungen. Mohamed Amoura verdient beim VfL Wolfsburg nach Informationen rund fünf Millionen Euro pro Saison. Der Aufsteiger, der selbst unter finanziellen Druck steht und noch Spieler verkaufen muss, könnte auf eine Kostenübernahme durch Wolfsburg hoffen. Gleichzeitig gibt es mit Olympique Marseille und weiteren Klubs aus Frankreich und Italien finanzstarke Konkurrenz um den Offensivspieler.
Sportlich wäre Amoura für Schalke eine hochkarätige Option. In 61 Bundesliga-Einsätzen für Wolfsburg sammelte er 34 Scorerpunkte. Nach zehn Toren und zwölf Vorlagen in seiner Debütsaison 2024/25 steuerte er in der abgelaufenen Spielzeit 2025/26 acht Treffer und vier Assists bei, verlor aber in der Schlussphase seinen Stammplatz.
Im Angriff der Gelsenkirchener hat sich bereits einiges getan. Mit Junior Adamu kam ein Neuzugang, Edin Dzeko verlängerte seinen Vertrag. Da Moussa Sylla den Klub noch verlassen könnte, bleibt eine weitere Offensivverstärkung denkbar. Für Schalke-Sportvorstand Frank Baumann wäre eine Verpflichtung Amouras ein beachtlicher Coup kurz vor Transferschluss.
Der algerische Stürmer ist einer von mehreren Spielern im Kader des VfL Wolfsburg, über deren Zukunft nach dem Abstieg entschieden werden muss. Die Planungen für die neue Saison in der 2. Bundesliga laufen bereits.
